Wie die EU Ecuador ein Handelsabkommen aufzwingt

2006 hatte die EU mit den Andenstaaten Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien Verhandlungen über eine Assoziierungsvereinbarung  begonnen. Die Verhandlungen mit Ecuador und Bolivien scheiterten 2009. Allerdings schloss die EU 2010 ein multilaterales Handelsabkommen mit Kolumbien und Peru ab. Ecuador hat sich diesen Verhandlungen entzogen, da einige kritische Themen ihrer Meinung nicht ausreichend beachtet wurden (u.a. öffentliche Beschaffung, Souveränität). Seit Januar 2014 wird nun wieder verhandelt. 

Während Ecuador davon ausgeht, ein eigenes Abkommen mit der EU zu verhandeln, will die EU schlicht Ecuador zum Anschluss an das bereits bestehende Peru/Kolumbien-abkommen bringen : "to integrate Ecuador and Bolivia, who are also members of the Andean Community, into the trade deal with the EU".

Das dieses Abkommen mehr als umstritten ist, liegt auf der Hand. Seattle 2 Brussels Network, der europäische Teil des globalen Netzwerks “Our World Is Not For Sale”, kritisiert insbesondere die dominante Haltung der EU Entwicklungsländer in Freinhandelsabkommen - welche definitiv nicht die nachhaltige Entwicklung des Landes fördern, zu zwingen. 

Hier geht's zur Stellungnahme des Seattle2Brussels Network.

16. Februar 2017

Europaparlament übergeht zivilgesellschaftliches Nein gegen CETA

Gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg grünes Licht für das europäisch-kanadische Abkommen CETA gegeben. Mit 408:254 bei 33 Enthaltungen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür. Damit...


14. Februar 2017

Zivilgesellschaft fordert klares NEIN zu CETA!

EU-Parlament darf CETA nicht zustimmen. Wir brauchen eine andere Handelspolitik!


10. Februar 2017

14. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum: Gesundheit unter Freihandels-Vorbehalt?

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen zu Fragen diskutieren, was die geplanten Abkommen wie TiSA, TTIP, CETA und EPA für den Gesundheitssektor bedeuten.


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