Das erneuerte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko (MXEU FTA)

2015 gaben Mexiko und die Europäische Union (EU) bekannt ihr im Jahr 2000 in Kraft getretenes Freihandelsabkommen zu überarbeiten. Die erste Verhandlungsrunde fand bereits im Juni 2016 in Brüssel statt, die zweite folgte im Herbst 2016. Die Begründung einer Überarbeitung des 16 Jahre alten Abkommens liegt laut der Europäischen Kommission in der Notwendigkeit sich an das global veränderte Handelsgefüge anzupassen, welches insbesondere eines höheren Investitionsschutzes und Liberalisierungsgrades bedürfe. Daher wird das Handelsabkommen um ein Investitionsschutzkapitel und einen Mechanismus zur Schlichtung von Investor-Staat-Streitigkeiten erweitert. Hingegen bleiben soziale und ökologische Nachhaltigkeit auf der Strecke: Existierende Probleme und zu erwartende Konsequenzen für die beteiligten Regierungen sowie der Schutz von Menschenrechten und Umwelt werden negiert oder bleiben unbeachtet.

 

Hier finden Sie unser Factsheet zu MXEU FTA.

Weitere Informationen zum Freihandelsabkommen

 

Unmasked: Corporate rights in the renewed Mexico-EU FTA. Von Cecilia Olivet, Manuel Pérez-Rocha (Transnational Institute)

Vertragstexte und mehr zum Handelsabkommen EU-Mexiko. Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL)

16. Februar 2017

Europaparlament übergeht zivilgesellschaftliches Nein gegen CETA

Gestern hat das Europäische Parlament in Straßburg grünes Licht für das europäisch-kanadische Abkommen CETA gegeben. Mit 408:254 bei 33 Enthaltungen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten dafür. Damit...


14. Februar 2017

Zivilgesellschaft fordert klares NEIN zu CETA!

EU-Parlament darf CETA nicht zustimmen. Wir brauchen eine andere Handelspolitik!


10. Februar 2017

14. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum: Gesundheit unter Freihandels-Vorbehalt?

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen zu Fragen diskutieren, was die geplanten Abkommen wie TiSA, TTIP, CETA und EPA für den Gesundheitssektor bedeuten.


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