Das erneuerte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko (MXEU FTA)

2015 gaben Mexiko und die Europäische Union (EU) bekannt ihr im Jahr 2000 in Kraft getretenes Freihandelsabkommen zu überarbeiten. Die erste Verhandlungsrunde fand bereits im Juni 2016 in Brüssel statt, die zweite folgte im Herbst 2016. Die Begründung einer Überarbeitung des 16 Jahre alten Abkommens liegt laut der Europäischen Kommission in der Notwendigkeit sich an das global veränderte Handelsgefüge anzupassen, welches insbesondere eines höheren Investitionsschutzes und Liberalisierungsgrades bedürfe. Daher wird das Handelsabkommen um ein Investitionsschutzkapitel und einen Mechanismus zur Schlichtung von Investor-Staat-Streitigkeiten erweitert. Hingegen bleiben soziale und ökologische Nachhaltigkeit auf der Strecke: Existierende Probleme und zu erwartende Konsequenzen für die beteiligten Regierungen sowie der Schutz von Menschenrechten und Umwelt werden negiert oder bleiben unbeachtet.

 

Hier finden Sie unser Factsheet zu MXEU FTA.

Weitere Informationen zum Freihandelsabkommen

 

Unmasked: Corporate rights in the renewed Mexico-EU FTA. Von Cecilia Olivet, Manuel Pérez-Rocha (Transnational Institute)

Vertragstexte und mehr zum Handelsabkommen EU-Mexiko. Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL)

10. Mai 2017

TTIP / CETA: People power prevails over political pressure!

In September 2014 the European Commission refused to register the European Citizens Initiative 'Stop TTIP'. Today, the European Court of Justice ruled that the refusal had no legal basis.


10. Mai 2017

EuG urteilt: Ablehnung der EBI Stop TTIP nichtig

Der EuG hat heute zur Ablehnung der EBI Stop TTIP in 2014 geurteilt:


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