Syngenta ist einer der grössten Agrarkonzerne der Welt. Der Vorstandsvorsitzende (CEO) John Atkin forderte beim Forum on the Future of Agriculture 2014 »different food and health standards in developed regions must be harmonized, as it creates unnecessary burdens to trade«. Wie er sich das vorstellt, machte er gleich deutlich beim teilweisen Verbot bienengefährlicher Neonikotinoide durch die EU. Das sei grob unwissenschaftlich und nur auf Druck von NGOs zustandegekommen. Wie man das Problem lösen könnte, sagte er gleich: das geplante TTIP würde die »Komplexität der Standards« reduzieren, damit den Handel vereinfachen und das sei gut für die Verbraucher. Die Realität dürfte wohl eher sein, dass die Vereinheitlichung der Standards dazu dienen soll, dass die EU künftig Neonikotinoide nicht mehr teilweise verbieten darf und das gut für Syngenta ist. Die Verbraucher dagegen sind wie die NGOs der Meinung, dass Neonikotinoide verboten gehören und gesunde Bienen wichtiger sind als die Profite von Syngenta.